Pite mit Lauchfüllung

Für 5 Personen
für ein rundes Backblech à ca. 40 cm Ø

Zutaten

  • 600 g Weizenmehl
  • 1 EL Salz
  • 1 Liter Wasser, lauwarm
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 500 g Lauch
  • 1 TL Salz
  • 150 g Butter, geschmolzen
  • 1 Becher Crème fraîche à 400 g
  • Etwas Mehl zum Auswallen des Teigs

Zubereitung

Das Mehl in eine Schüssel sieben, Salz (1 EL) dazugeben und mit lauwarmem Wasser vermischen. Mit der Teigmaschine oder von Hand solange kneten, bis ein weicher und geschmeidiger Teig entsteht. Diesen zu einer Kugel formen, mit Sonnenblumenöl bestreichen und mit einem feuchten Küchentuch abdecken. 15 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Lauch rüsten, waschen und in feine Ringe schneiden. Diese in einer Schüssel zusammen mit der Crème fraîche und Salz (1 TL) vermengen. Den Ofen auf 250 °C vorheizen.

Den Teig nun in 8 Stücke teilen. Die Arbeitsplatte mit Mehl bestäuben. Nun den Teig so dünn wie möglich (so dünn wie Zeitungspapier) rund ausrollen. Dabei darauf achten, dass der Teig keine Löcher bekommt.

Nun das Backblech mit der flüssigen Butter ausstreichen, eine erste Teigrondelle hineinlegen und ebenfalls mit etwas Butter bestreichen. Darauf wird nun ein Teil der Füllung verteilt und mit der zweiten Teigrondelle abgedeckt. Diese wird wieder mit Butter bepinselt, mit Füllung belegt und mit einer weiteren Teigschicht bedeckt, bis alle Teigstücke aufgebraucht sind. Am Schluss die Ränder leicht zusammendrücken und mit einer Gabel in Form bringen, so dass die Füllung später nicht ausläuft.

Bei 250 °C dann schön goldbraun backen. Nach dem Backen direkt mit etwas kaltem Wasser (ca. 50 ml) besprenkeln und mit einem Tuch ­abdecken. Für ein paar Minuten stehen lassen, damit es etwas weicher wird.

Rezept herunterladen

Arijeta Veseli

Herkunft : Prishtina / Kosovo
Alter : 18
Funktion : Fachverkäuferin Früchte & Gemüse
In der Migros seit : 2016

Welches Gericht aus deiner Heimat vermisst du hier bzw. ist nicht erhältlich?
Fli, ganz klar! Für mich eines der leckersten Gerichte aus der kosovarischen Küche. Es handelt sich dabei um eine pastetenähnliche Kombination aus verschiedenen Teigschichten, Milch, Joghurt und Käse. Die Frauen im Kosovo bereiten es daheim selber zu und verkaufen es auf dem lokalen Markt oder in kleinen Bäckereien. Hierzulande ist es allerdings kaum erhältlich. Das liegt vermutlich daran, dass es sehr aufwändig und zeitintensiv ist und traditionellerweise sogar über dem offenen Holzfeuer zubereitet wird.

Warst du als Kind eine schwierige Esserin?
(lacht laut) Ich bin es immer noch!! Ich muss wohl zugeben, dass ich schon ein wenig heikel bin. Dies auch in Bezug auf bei uns typische Speisen. So verschmähe ich so ziemlich jedes Gericht mit Zwiebeln drin. Für eine Kosovarin eigentlich total untypisch! Aber auch Kartoffeln, welche bei uns oft verwendet werden, müssen bei mir nicht zwingend auf dem Teller landen. Eine der schlimmsten Speisen für mich, ist aber zeitgleich auch eine der typischsten im Kosovo: Pasul. Dabei handelt es sich um einen Eintopf mit weissen Bohnen, der einfach nur fürchterlich stinkt und mir rein gar nicht schmeckt.

Zu guter Letzt: du bist ja noch jung und sicherlich trifft man dich hin und wieder mal im Club beim Tanzen. Welches Gericht ist deiner Meinung nach die beste Unterlage für den Ausgang?
Dann gibt’s bei mir Pite, was denn sonst? (Rezept siehe gegenüberliegende Seite) Das schmeckt, macht satt und hält hin. So lässt sich’s länger ­tanzen und… bietet eine solide Prophylaxe gegen den Kater danach!