Hühnerfrikassee

Für 4 Personen

Zutaten

  • 1 Hähnchen, ca. 1.2 kg, vom Metzger halbiert
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Suppengrün (Sellerie, Karotte, Lauch)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 8 Pfefferkörner, ganz
  • 200 g weisse Champignons
  • 2 EL Öl
  • 580 ml weisser Spargel, aus dem Glas
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 1 Prise Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 50 ml Weisswein, trocken
  • 1 EL Kapern, gehackt
  • 1 Ei, davon nur das Eigelb
  • Salz und gemahlener, weisser Pfeffer nach Belieben

Zubereitung

Die Zwiebel schälen und vierteln. Das Suppengrün putzen, waschen und schälen. Sellerie, Karotte und Lauch in grobe Stücke schneiden. Das Hähnchen, Suppengrün, Zwiebel, Lorbeer, Pfefferkörner, Salz und 1.5 Liter Wasser aufkochen, Hitze reduzieren und knapp unter dem Siedepunkt 1 Stunde köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Champignons putzen und halbieren. Öl erhitzen, die Pilze darin anbraten und anschliessend herausnehmen. Den Spargel abtropfen lassen und in Stücke schneiden. Schnittlauch waschen, trocken tupfen und in feine Röllchen schneiden. Die Petersilie fein hacken.

Das Hähnchen aus der Brühe heben, die Brühe durch ein Sieb giessen und 750 ml abmessen. Das Hähnchen von Haut und Knochen lösen und in kleine Stücke schneiden. Das Gemüse beiseite stellen.

Die Butter in einem Topf zerlaufen lassen, das Mehl darin unter Rühren anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und unter Rühren aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Wein abschmecken. Hähnchenfleisch zusammen mit den Pilzen, dem Gemüse, Kapern und Spargel dazu geben und die Sauce erhitzen. Eigelb mit 3 EL der Sauce verquirlen und vorsichtig unter das Frikassee rühren, dabei nicht kochen lassen. Das Frikassee mit Schnittlauch und Petersilie bestreuen und mit gekochtem Reis servieren.

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Marco Hiller

Herkunft : Berlin / Deutschland
Alter : 40
Funktion : Fachmitarbeiter Bäckerei
In der Migros seit : 2017

Wer hat dich das Kochen gelehrt?
Von meiner Mutter habe ich schon einiges gelernt, aber den grössten Teil habe ich mir im Prinzip selber beigebracht. Übung macht den Meister! Richtig angefangen hat das aber erst, als ich in die Schweiz gekommen bin. Damals als Student in Deutschland, da ernährt man sich halt vorwiegend von Fertiggerichten und Convenience-Produkten. Da diesbezüglich die Auswahl hier in der Schweiz viel kleiner ist, habe ich selber angefangen zu kochen und nach und nach eine Leidenschaft dafür entwickelt.

Welches Schweizer Gericht magst du am liebsten? Gibt es eines, welches du am Anfang total seltsam fandest?
Zürcher Geschnetzeltes, ganz klar! Grundsätzlich aber probiere ich alles und es gibt auch kein Gericht hier in der Schweiz, dass ich nicht mag. (Überlegt lange) Obwohl zwar… die hiesigen Bratwürste, nun wie soll ich sagen… da sind die deutschen Originale halt schon viel besser!

Etwas, das du in Restaurants bestellst, aber nie selber machst?
Fisch. Den esse ich selber zwar sehr gerne, bereite ihn daheim aber selten bis nie selber zu. Warum auch immer.